Betriebliche Altersvorsorge (bAV) –
Chancen für Unternehmen

Nutzen Sie das Thema betriebliche Altersvorsorge als Vorteil im Wettbewerb um Talente. Dafür müssen Sie nicht viel tun. Wir zeigen Ihnen, mit welchem Produkt-, Zuschuss- und Teilnahme-Modell Sie Ihre Employer Branding-Ziele am schnellsten erreichen können, beraten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und übernehmen die Verwaltung Ihrer betrieblichen Vorsorge.

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Beratungsgespräch

bAV-Zuschuss ab 2022 gesetzliche Pflicht

Seit Anfang des Jahrtausends will die Bundesregierung die bAV als drittes Standbein neben der gesetzlichen und privaten Vorsorge etablieren, weil die gesetzliche Rente nicht ausreicht, um den Lebensstandard vieler Berufstätiger im Alter zu sichern. Tatsächlich ist die Zahl der betrieblichen Rentenverträge seitdem um mehr als ein Drittel von knapp 9 auf über 15 Mio. Verträge gestiegen – trotzdem sorgt bisher nur knapp jeder Dritte Beschäftigte über sein Unternehmen für das Alter vor.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) soll das ändern. Es verpflichtet Sie als Unternehmen, die durch Entgeltumwandlung des Mitarbeitenden gesparten Sozialversicherungsbeiträge als Vorsorgezuschuss an den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin weiterzugeben und setzt damit einen wichtigen finanziellen Anreiz für die betriebliche Rentenvorsorge. Vorerst galt das Gesetz nur für neu abgeschlossene bAV-Verträge, ab Januar 2022 dann aber auch für bestehende Vorsorgeverträge (BRSG Stufe II). Die wichtigsten Durchführungswege für betriebliche Vorsorge finden Sie unten.

Ab 2022 ist Zuschuss Pflicht. Kennen Sie Ihre Mehrkosten und Pflichten?

Wir erstellen Ihnen eine Mehrkostenprognose für 2022, passen Ihre Versorgungsordnung an und informieren die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Torsten Wagner von CPP

So sieht zeitgemäße bAV für Unternehmen aus

Seit Inkrafttreten des BRSG sind betriebliche Altersvorsorge-Angebote für Firmen keine Kann-Leistung mehr, sondern eine Pflichtübung, mit entsprechenden Anforderungen an Information, Dokumentation, Datenschutz, Verwaltung und monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnungen.

Als bAV-Unternehmensberatung und Experte für betriebliche Vorsorge im Mittelstand hat sich CPP darauf spezialisiert, Sie bei der Erfüllung Ihrer bAV-Pflichten zu unterstützen, Ihre betriebliche Altersvorsorge aktiv zu gestalten und Ihre Mitarbeitenden im Rahmen Ihrer Vorsorge zu beraten.

Auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten ein betriebliches Vorsorge-Angebot

Eine repräsentative Studie des Digitalverbands bitcom (2019) weist außerdem darauf hin, dass sich die Mehrheit der Berufstätigen zwischen 15 und 65 Jahren gute betriebliche Altersvorsorgeangebote von ihrem Unternehmen wünschen.

Andererseits: Nur 19% der Unternehmen nutzen ihre Vorsorgeangebote aktiv für Werbung neuer Talente. Nutzen Sie Ihre betriebliche Altersvorsorge deshalb aktiv als Baustein Ihres Employer Branding.

CPP-Leistungen: Wir beraten Sie und Ihre Mitarbeitenden

Als Spezialisten für die betriebliche Altersvorsorge helfen wir Ihnen, einfach und gut für Ihr Team vorzusorgen und schaffen so finanzielle und gesundheitliche Mehrwerte für Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Grafik: Betreuung aus einer Hand
Betreuung aus einer Hand

Dafür bieten wir folgende Dienstleistungen:

  • Unternehmensberatung: Wir beraten Sie hinsichtlich Produktauswahl, Durchführungsweg und Vorsorgemodell Ihrer betrieblichen Altersvorsorge. Gemeinsam beschließen wir die Eckpunkte für die Einführung und kontinuierliche Begleitung.
  • Mitarbeitenden-Beratung: Vor Ort oder auf Distanz, via Telefon oder Web-Meeting, auf Deutsch, Englisch oder Spanisch – wir beraten Ihre Belegschaft persönlich und professionell im Rahmen Ihrer Unternehmensvorsorge.
  • bAV-Verwaltung: Jeder Vorsorgevertrag bedeutet administrativen Aufwand, beim Onboarding neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei laufenden Vertragsanpassungen und beim Ausstieg. Diesen Aufwand können Sie sich sparen. Wir digitalisieren Ihre bAV, übernehmen die Prüfung, Verwaltung und Anpassung Ihrer Verträge und unterstützen Ihre Personalabteilung mit persönlichem Service.

Erfolgsfaktor Kommunikation: Tun Sie Gutes und reden darüber

Eine gute Einführungskampagne sorgt für Aufmerksamkeit und hohe Teilnahmequoten. Um Ihre Vorsorge bei Mitarbeitenden und Bewerbenden ins rechte Licht zu rücken, unterstützen wir Sie mit Vorsorge-Landingpages, Videos und Print-Werbemitteln.

Kommunikation in der bAV mit CPP

bAV für Unternehmen: Ihre Vorteile auf einen Blick

Unternehmen, die bAV nur als Pflicht betrachten, vergeben die Chance, sich mit gut durchdachten Angeboten bei Mitarbeitenden und neuen Bewerbenden zu profilieren. 73% aller Mitarbeitenden wünschen sich eine betriebliche Altersvorsorge. bAV ist damit ein wichtiger Baustein für das Employer Branding. Es gibt aber auch rechnerisch Vorteile.

  • Unternehmens-Attraktivität steigern: Ein gutes Vorsorge-Angebot ist Ausdruck einer fürsorglichen und wertschätzenden Einstellung gegenüber Mitarbeitenden. Es steigert Ihre Chancen im Wettbewerb um gute Talente und bindet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Steuern sparen: Wenn Sie für Ihre Mitarbeitenden in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder in einen Pensionsfonds einzahlen, sind die Beiträge zum großen Teil von der Steuer befreit. Das gilt für bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West), aktuell sind das 7.100 € jährlich, im Monat also 284 € je Person.
  • Zuschüsse als Alternative zur Gehaltserhöhung: Statt das Gehalt zu erhöhen können Sie Ihre Mitarbeitenden auch mit merkbaren Zuschüssen zur betrieblichen Altersvorsorge beim Sparen für das Alter unterstützen – für Ihr Unternehmen ist das im Rahmen einer Gehaltsumwandlung günstiger, als einfach das Bruttogehalt zu erhöhen.

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FAQs: Wichtige Fragen und -Antworten für Unternehmen zum Thema bAV

Lohnt sich bAV für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Eine Berechnung des Instituts für Vorsorge- und Finanzplanung aus 2020 zeigt, dass die betriebliche Vorsorge gegenüber der privaten Vorsorge rechnerisch im Vorteil ist. Denn sie kann, anders als private Vorsorgemöglichkeiten, aus mehreren Ertragsquellen schöpfen:

  • Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse
  • Zuschüsse des Unternehmens
  • Tarif-Vorteile des Unternehmens
  • Rendite des Anlageproduktes

Laut Stiftung Warentest ist die betriebliche Vorsorge deshalb die effizienteste Form der Vorsorge für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Worauf sollten Unternehmen bei der betrieblichen Vorsorge achten?

Auch wenn betriebliche Vorsorge für Sie als Unternehmen und für Ihre Mitarbeitenden viele Vorteile hat, sollten Unternehmen diese Dinge beachten:

  • Die bAV-Verwaltung bindet Kapazitäten Ihrer Personalabteilung, wenn Sie sie nicht von Anfang an in professionelle Hände legen. Information, Kommunikation und Dokumentation aller Vorgänge zwischen Versicherern, Mitarbeitenden, HR und Ihrer Lohn- und Gehaltsabteilung kann Ihre Administration schnell überfordern. Oft sind es Kleinigkeiten, die Sie viel Zeit kosten – als Mittelständler beauftragen Sie am besten einen professionellen Dienstleister.
  • Digitale bAV: Die Digitalisierung Ihrer bAV ist inzwischen ein Muss, um die gesetzlichen Vorgaben an bAV-Datenschutz, Informationspflichten und Dokumentation erfüllen zu können. Viele Versicherer bieten eigene Verwaltungstools an. Aber Achtung: Wer sich einmal bindet, ist schnell in der Software eines Versicherers gefangen. Der kann Ihnen möglicherweise bei anderen Vorsorge-Produkten keine digitale Verwaltungslösung anbieten, z.B. der betrieblichen Krankenvorsorge, der Verwaltung von Lebensarbeitszeitkonten oder Benefits. Wir bieten unabhängigen, digitalen und persönlichen Service für alle Vorsorgeprodukte und Benefit-Lösungen.
  • Wenn nur ein Viertel Ihrer Belegschaft an Ihrer betrieblichen Altersvorsorge teilnimmt, sparen Sie möglicherweise ein wenig Pflichtzuschüsse, haben aber fast den gleichen Aufwand, wie bei einer Teilnahme aller Mitarbeitenden. Das Produkt-, Teilnahme- und Zuschuss-Modell, das Sie wählen, sollte deshalb gut für hohe Teilnahmequoten sein. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
  • Tue Gutes und rede darüber – viele Unternehmen haben zwar attraktive Zusatzleistungen für ihre Mitarbeitenden, stellen diese aber nicht attraktiv genug dar. Da können wir Sie beraten.
  • Unabhängige Mitarbeitenden-Beratung ist wichtig, um die Akzeptanz der betrieblichen Vorsorge in Ihrer Belegschaft zu steigern. Schließlich geht es ums Geld, da möchten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher sein, objektiv informiert zu werden. Das stellen wir über unser Beratungs-Team im Rahmen Ihrer Vorsorgelösung sicher.

Haben Sie noch mehr Fragen rund um die Rechte und Pflichten in der bAV als Unternehmen? Unser Unternehmens- und Mitarbeitenden-Beratungs-Team beantwortet Ihnen gerne alle Fragen und bieten Ihnen individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen an.

bAV: 5 Durchführungswege für Arbeitgeber

Als Arbeitgebender können Sie in der bAV zwischen mehreren Durchführungswegen wählen, von denen aber nicht alle für mittelständische Unternehmen interessant sind. Die bekannteste Form ist wohl die Direktversicherung, die den geringsten Verwaltungsaufwand erfordert. Pensionskassen und Pensionsfonds sind ebenfalls für mittelständische Unternehmen geeignet, Pensionszusagen und Unterstützungskassen sind eher Alternativen für größere Unternehmen.

  • Direktversicherungen sind Lebensversicherungen, die Sie als Arbeitgebender für Ihre Beschäftigten abschließen. Die Beiträge zahlen Sie allein oder teilen sie sich mit Ihrem Mitarbeiter*innen. Scheidet eine Person aus, nimmt er die Versicherung mit und führt Sie privat oder beim neuen Unternehmen fort.
  • Pensionskassen sind Lebensversicherungen, die von einzelnen oder mehreren Unternehmen gebildet werden und an denen sich Mitarbeitende über eine Gehaltsumwandlung beteiligen können. Pensionskassen werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) kontrolliert und sind gegen Insolvenz des Unternehmens geschützt.
  • Das gleiche gilt für Pensionsfonds. Sie sind selbständige Versorgungseinrichtungen, die – mit dem Ziel höherer Renditen – chancenorientierter und damit risikoreicher als Direktversicherungen oder Pensionskassen am Kapitalmarkt agieren.
  • Mit einer Direktzusage/Pensionszusage verpflichten Sie sich als Arbeitgebender, Ihren Beschäftigten im Rentenalter eine Rente aus dem Betriebsvermögen zu zahlen. Dafür bilden Sie Rückstellungen. Verlässt eine Person das Unternehmen, kann sie nicht weiter in Ihre Versorgungslösung einzahlen, zumindest hat sie keinen Anspruch darauf.
  • Unterstützungskassen werden von einer oder mehreren Firmen gemeinsam gebildet. Das Geld, das Sie als Unternehmen als Rentenvorsorge für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine Unterstützungskasse einzahlen, wird möglichst gewinnbringend angelegt, um der Belegschaft später eine gute Betriebsrente auszahlen zu können. Ihre Mitarbeiternden haben keinen direkten Anspruch an die Unterstützungskasse, sie können ihre Ansprüche nur Ihnen gegenüber geltend machen.

Nutzen Sie unsere bAV-Unternehmensberatung für Ihren Erfolg. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!